
Das Whitney Museum of American Art präsentiert die gesamte Bandbreite amerikanischer Kunst des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Werken lebender Künstler. Es befindet sich am südlichen Ende der High Line und damit im Herzen des Meatpacking Districts. Neben der Kunst beiten die Roofdecks des Museums einen tollen Ausblick auf die geschichtsträchtige Nachbarschaft und den Hudson River.
Whitney’s Geschichte

Gertrude Vanderbilt Whitney, selbst Bildhauerin, erkannte, dass amerikanische Künstler mit neuen Ideen Schwierigkeiten hatten, ihre Werke auszustellen oder zu verkaufen. Daher begann sie zu Beginn des 20. Jahrhunderts, deren Kunstwerke zu erwerben und zu präsentieren. Sie wurde damit von 1907 bis zu ihrem Tod im Jahr 1942 zur führenden Förderin amerikanischer Kunst.
1914 gründete sie das Whitney Studio in Greenwich Village, wo sie Ausstellungen lebender amerikanischer Künstler präsentierte, deren Werke von den etablierten Akademien vernachlässigt worden waren. Bis 1929 hatte sie eine Sammlung von über fünfhundert Stücken zusammengetragen. Nachdem ihr Angebot, diese Sammlung dem Metropolitan Museum of Art zu schenken, abgelehnt worden war, gründete sie ihre eigene Institution mit einem besonderen Auftrag: sich ausschließlich der Kunst und den Künstlern der USA zu widmen. Das Whitney Museum of American Art wurde 1930 gegründet und 1931 in der West Eighth Street nahe der Fifth Avenue eröffnet.
Nach einigen Umzügen der Sammlung innerhalb Manhattans wurde das aktuelle Gebäude des Whitney in der Gansevoort Street 99 am 1. Mai 2015 eröffnet.
Innovation ist seit seinen Anfängen ein Markenzeichen des Whitney Museums. Es war das erste Museum, das sich dem Werk lebender amerikanischer Künstler widmete, und das erste New Yorker Museum, das eine große Ausstellung eines Videokünstlers (Nam June Paik, 1982) präsentierte. Bedeutende Künstler wie Jasper Johns, Jay DeFeo, Glenn Ligon, Cindy Sherman und Paul Thek erhielten im Whitney ihre ersten umfassenden Museumsausstellungen.
Besonders begeistert war ich von der Ausstellung „Edward Hoppers New York“ (Januar bis März 2023). Schon Hoppers erste Werke begründeten seine enge Beziehung zum Museum. So fanden Hoppers erste Ausstellungen im Whitney Studio Club statt. Sein Meisterwerk „Early Sunday Morning“ (1930), das nur wenige Monate nach seiner Fertigstellung von Getrude Whitney erworben wurde, sollte Teil der Gründungssammlung des Museums werden.
Edward Hopper’s New York
Die Fakten für Deinen erfolgreichen Besuch
Die aktuellen Ausstellungen und Veranstaltungen findest Du auf whitney.org. Wie in fast jedem Museum empfiehlt es sich den Besuch im Voraus zu planen. Tickets können bequem online gekauft werden. Für den perfekten Tag im Museum könnt ihr die ganze Familie mitbringen, die Aussicht von den Roof Decks geniessen und eine Verschnaufpause im Cafe einlegen.
Mein Tipp: Nutzt den kostenlosen Eintritt am Freitagabend oder am zweiten Sonntag im Monat! Außerdem haben alle Besucher, die 25 Jahre oder jünger sind, jederzeit kostenlosen Eintritt.
Melde Dich gerne, wenn Du vor oder nach dem Museumsbesuch im Greenwich Village das Atelier von Gertrude Whitney und den ersten Standort des Museums oder das Haus von Edward Hopper besuchen möchtest. Ich kann Dir auch gerne die Highlights der ständige Sammlung zeigen und/oder wir erkunden aktuelle Ausstellungen.
Hier geht’s zum Kontaktformular…
