
Es gibt zwar unzählige Tipps, was man in New York City sehen, unternehmen und essen kann, aber ich nenne Dir hier 10 praktische Dinge, die man vor der Ankunft in der „Stadt der Träume“ wissen sollte.
So wird Deine Reise ein Erfolg…
1. Erlaube Dir genug Zeit, um entspannt durch die Stadt zu fahren

New Yorker werden Dir immer sagen, man brauche zwanzig Minuten, um fast überall in der Stadt hinzukommen. Mit unzähligen gelben Taxis, Uber-Fahrzeugen und Subway-Verbindungen sollte man eigentlich jederzeit gut vorankommen (und an manchen Tagen ist es das auch). Trotzdem sollte man immer mit Subway-Verspätungen, Ausfällen und Verkehrsstaus rechnen, die Deine Zeitplanung durcheinanderbringen können.
Schließlich muss man ja auch manchmal einfach nur den Eingang zur Subway suchen oder das richtige Gleis. Ich persönlich schlage immer ca. 10 Minuten auf die von Google vorgeschlagene Zeit drauf. Damit ist man auf der einigermaßen sicheren Seite und kommt entspannt am Wunschziel an.
2. Vermeide den leeren Subway Waggon

Die Subway fährt ein, die Fahrgäste stehen dicht gedrängt wie Sardinen in der Dose, doch Du entdeckst einen seltsamerweise leeren Waggon. Gerade unerfahrene Touristen stürmen gerne diesen Waggon, in der Annahme, einen Glücksgriff gelandet zu haben.
Doch jeder New Yorker weiß, wenn in einem ansonsten überfüllten Zug ein Waggon leer ist, hat das seinen Grund.
Vielleicht ist die Klimaanlage an einem 32-Grad-Tag defekt, oder ein bestialischer Gestank macht den Aufenthalt unerträglich. Was auch immer der Grund sein mag, meide den leeren Waggon.
3. Immer weiter gehen
Es gibt eine Möglichkeit, einen eigentlich coolen New Yorker zu verärgern: Du bleibst mitten auf dem Bürgersteig stehen, um zum Beispiel ein Foto zu machen oder einfach die Aussicht zu geniessen. Die Stadt pulsiert wie ein perfekt choreografierter Tanz, und wenn Touristen abrupt stehen bleiben, um ein Foto vom Empire State Building zu knipsen, kann das viele frustrieren. Wenn sich eine Fotogelegenheit bietet, trete an den Rand der Menschenmenge und mache dann Dein Foto. Und bitte tue das nicht nur auf der Straße – diese Regel gilt auch für Rolltreppen und Gebäude mit atemberaubend hohen Decken.
4. Trinkgeld – Du solltest wissen wann und wieviel angemessen ist

Das Thema Trinkgeld ist bei einem Besuch in einer neuen Stadt immer etwas heikel. In New York ist Trinkgeld für Taxifahrer, Restaurants, Hotelpagen und alle anderen Dienstleister grundsatzlich üblich.
Als Faustregel gilt: Gebe im Restaurant 15 bis 20 % Trinkgeld auf den Nettobetrag. Prüfe Deine Rechnung immer sorgfältig, da in manchen Restaurants bereits ein Trinkgeld aufgeschlagen ist. Viele Anbieter haben heutzutage ein automatisiertes Zahlungssystem, bei dem Du den Trinkgeldprozentsatz selbst festlegen kannst. Dann musst Du nicht groß rumrechnen.
Meine Faustregel für einen ‚Coffee-to-go‘: Ich gebe $1, wenn der Kaffee von einem Barista mit oftmals viel Liebe gemacht wird. Auch bei Kreditkartenzahlungen hat man immer die Auswahl „Custom“ so, dass Du keine Prozentsatz bezahlst, sondern die Summe selber festlegen kannst. Wenn ich nur ein Mineralwasser kaufe, dann gebe ich kein Tringeld 😉
5. Nutze die öffentlichen Fähren

Bei einer Sightseeing-Tour in New York City ist die NYC Fähre eine hervorragende Möglichkeit, sich fortzubewegen und atemberaubende Ausblicke auf die Skyline zu genießen.
Verschiedene Fähr-Linien verkehren sowohl auf dem East River als auch auf dem Hudson River und halten an Haltestellen in Manhattan, Brooklyn, der Bronx und in Queens.
Im Sommer kann man also ganz bequem einen Strandausflug vom Pier 11/Wall Street (Manhattan) nach Rockaway Beach (Queens) unternehmen.
Im Vergleich zu einer Subway-Fahrt für 3 Dollar ist ein Einzelticket für die Fähre mit 4,50 Dollar etwas teurer. Die Aussicht und die frische Luft machen den Preisunterschied aber wieder wett.
6. Vorbereite Deine Fahrt vom Flughafen zum Hotel
Die drei Flughäfen für Touristen, die New York City besuchen, sind Newark, LaGuardia und JFK.
Nachder Ankunft stehen zahlreiche Transportmöglichkeiten zum Hotel für jeden Geschmack und Geldbeutel zur Verfügung. Sei vorsichtig mit Personen, die Dich am Flughafen ansprechen und Taxidienste anbieten. Diese inoffiziellen Taxen arbeiten ohne Lizenz und oft zu überhöhten Preisen. Stelle Dich lieber in die offizielle Taxischlange – isyt immer ausgeschildert oder bestelle Dir einen Uber – mein Tipp, da man dann den Preis der Fahrt im Voraus weiss und nicht trotz Pauschale (die es z.B. vom JFK nach Manhattan gibt) mit dem Fahrer diskutieren muss.
Eine noch günstigere Alternative ist die Fahrt mit dem AirTrain und der Subway oder dem Zug vom JFK. Von Newark aus gibt es ebenfalls Bus- oder Zugverbindungen zur Penn Station in New Jersey. Von dort aus kann man die PATH-Train nehmen. Vom Flughafen LaGuardia fährt der Bus M80 nach Manhattan. Die beste Route zu Deinem Hotel findest Du meiner Meinung nach in der Google Maps App.
Wenn Du mit den öffentlichen Verkehrsmitteln reist solltest Du eher mit leichtem Gepäck anreisen, da es leider noch nicht in allen Stationen einen Aufzug gibt und man unter Umständen den Koffer mehrere Stufen hoch oder runter schleppen muss.
7. So hält man ein gelbes Taxi an

In Filmen und Fernsehserien wirkt das Heranwinken eines der gelbe Taxen in New York wie ein glamouröses Erlebnis. Man betritt einfach die Straße in hochhackigen Stilettos, hebt den mit Armreifen geschmückten Arm und sieht zu, wie drei Taxen quietschend vor einem anhalten.
Die Realität sieht meist etwas hektischer aus. Um in New York ein Taxi zu bekommen, achte auf Taxidächer mit eingeschaltetem Licht. Nur diese Taxen sind frei und halten auch an. Allerdings musst Du schon ein deutliches Zeichen machen – ohne Zögern. Ist das Licht aus, ist das Taxi bereits besetzt.
8. Spare beim Sightseeing

Das Leben in New York City ist teuer, ein Besuch muss es aber nicht sein. Trotz des Rufs, das New York die teuerste Stadt in den USA ist, gibt es zahlreiche Angebote für Touristen.
Der New York CITYPass ist ideal, um viele Sehenswürdigkeiten zu besuchen, Warteschlangen zu umgehen und Eintrittspreise zu sparen.
Einige Museen in New York City bieten entweder immer freien Eintritt oder nehmen keine Eintritt an bestimmten Wochentagen oder zu bestimmten Zeiten. Suche ein Museum aus, das Dich interessiert, und nutze Sie dieses Angebot. Beachten dabei aber bitte, dass dies nur den regulären Eintrittspreis umfasst – für bestimmte Veranstaltungen und Sonderausstellungen kann unter Umständen weiterhin eine Gebühr anfallen. Außerdem ist bei vielen Museen auch für kostenlosen Eintritt eine vorherige Ticketreservierung erforderlich – informiere Dich am besten vor Deinem Besuch auf der Website des jeweiligen Museums.
Hier gibt es eine Übersicht.
9. Geniesse Times Square and gehe weiter

Wenn man an New York denkt, kommt einem oft der Times Square in den Sinn. Die belebte Kreuzung ist ein historischer Ort der Stadt und wurde nach dem Umzug des Hauptsitzes der New York Times im Jahr 1904 benannt.
Überfüllt, chaotisch und schillernd sind nur einige der Adjektive, die einem in den Sinn kommen, wenn man den Times Square beschreibt.
Lass Dich einfangen von der Atmosphere, geniesse den Midnight Moment, mache Fotos, schlendere umher und genieße das bunte Treiben, um Dir dann einen ruhigeren, entspannteren Ort zu suchen, an dem selbst ein gestresster New Yorker einen Moment der Ruhe findet (vertraue Deinem New Yorker Stadtführer und lasse Dir von mir solche magischen Orte zeigen…).
10. Verlasse Manhattan

Aufgrund steigender Mieten und Gentrifizierung sprießen überall in Brooklyn und Queens charmante Läden und hervorragende Restaurants aus dem Boden.
Die sogenannten Boroughs of NYC sind in ständiger Bewegung. Manhattan wird zwar nie seinen Reiz verlieren, aber es lohnt sich, auch die anderen Stadtteile zu besuchen, um die einzigartigen Geschäfte und kulinarischen Genüsse zu entdecken, die New York so besonders machen.
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